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Sie haben Vorbildfunktion für die Kinder und Jugendlichen, mit denen Sie im Sportverein arbeiten. Aus diesem Grunde wollen wir Sie sensibilisieren für die Übermittlung jener Werte, die im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie für deren späteres Leben so wichtig sind. Ihre Vorbildwirkung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Es geht im Fragebogen um Ihren Umgang mit Kindern bzw. Jugendlichen, die Ihnen im Sport anvertraut sind. Der sprachlichen Einfachheit halber sprechen wir im Folgenden nur von „Kindern“ bzw. „Schützlingen“, auch wenn Sie mit älteren Jugendlichen oder Heranwachsenden arbeiten. Wenn manche Fragen ähnlich erscheinen, so ist dies beabsichtigt.

Wichtig: Beantworten Sie bitte alle Fragen.
1. Ich lasse es die Kinder spüren, wenn Sie gute Leistungen bringen.
           
2. Ich lebe nach der Devise: "Ehrlichkeit und Offenheit machen dich zwar verwundbar. Sei trotzdem ehrlich und offen!"
           
3. Es ist für mich keine Schande, wenn mir vor den Kindern mal etwas misslingt.
           
4. Ich bringe meine Meinung über gute oder schlechte Leistungen glaubhaft zum Ausdruck.
           
5. Auch wenn ich mal vor Wut schreien möchte, halte ich mich zurück.
           
6. Ich versuche, die Welt auch aus der Sicht der Kinder zu verstehen.
           
7. Wenn ich merke, dass ein Kind Probleme oder Sorgen hat, versuche ich ihm zu helfen.
           
8. Ich bin pünktlich und zuverlässig.
           
9. Bei Mannschaftsspielen schaue ich darauf, dass Einzelne sich nicht produzieren, sondern auf das Team achten.
           
10. Toleranz ist mir wichtig, denn sie fördert den Frieden zwischen Menschen.
           
11. Wenn ein Kind ausgegrenzt wird, stelle ich mich dazwischen.
           
12. Ich sporne den Kampfgeist meiner Schützlinge regelmäßig an.
           
13. Schmeicheln ist nicht meine Sache, ich äußere meine wahre Meinung.
           
14. Ich mache mich selbst nicht besser, als ich bin.
           
15. Ich lasse es nicht durchgehen, wenn Kinder Grenzen überschreiten.
           
16. Wenn ein Kind ungerecht behandelt wird, „stehe ich sofort auf der Matte“.
           
17. Ich spüre es, wenn eines der Kinder Sorgen hat und reagiere entsprechend.
           
18. Ich halte das ein, was ich verspreche.
           
19. Für mich ist es wichtig, dass die Kinder lernen, sich mit der Mannschaft als Größerem und Ganzen zu identifizieren.
           
20. Ohne Ansehen der Person unterliegen bei mir alle den gleichen Regeln.
           
21. Ich schreite unverzüglich ein, wenn andere diskriminiert werden.
           
22. Auch kleine Fortschritte meiner Schützlinge bemerke ich und gebe Bestätigung.
           
23. Bevor ich Entscheidungen fälle, bedenke ich grundsätzlich die möglichen Folgen.
           
24. Selbst in Ausnahmesituationen (z.B. Zeitnot) verzichte ich niemals auf die erforderlichen Kontrollgänge.
           
25. Ich bin unbeugsam, wenn ich von der Richtigkeit einer Sache überzeugt bin.
           
26. Es macht mir nichts aus, einen Fehler vor den Kindern zuzugeben.
           
27. Hohe Einsatzbereitschaft von Kindern hebe ich bei den anderen hervor und lobe sie.
           
28. Ich lege Wert darauf, dass nicht nur auf dem Sportplatz, sondern auch in den Umkleidekabinen Ordnung herrscht.
           
29. Ich denke mich in den Entwicklungsstand der Kinder hinein, damit ich sie entsprechend fördern kann.
           
30. Das Wohlergehen der Kinder ist mir ein wichtiges Anliegen.
           
31. Mit Umsicht schätze ich immer im Voraus ab, welchen Gefährdungen ich Kinder möglicherweise aussetze.
           
32. Auch wenn es mir zeitlich gerade nicht in den Kram passt: Wenn ich sehe, dass andere Kinder unbeaufsichtigt sind, kümmere ich mich darum.
           
33. Ich mache den Kindern keine Versprechungen, die ich nicht erfüllen kann.
           
34. Ich mache den Kindern immer wieder klar: „Gemeinsam sind wir stark“.
           
35. Es liegt mir am Herzen, den Kindern den Gedanken des Fair Play zu vermitteln.
           
36. Auch untalentierten Kindern spreche ich Mut zu.